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Rezepturentwicklung für industrielle Reinigungsmittel

1. Industriereinigung

Wie der Name schon sagt, bezeichnet die industrielle Reinigung den Prozess der Entfernung von Verunreinigungen (Schmutz), die sich aufgrund physikalischer, chemischer, biologischer und anderer Einflüsse auf der Oberfläche von Substraten gebildet haben, um die Oberfläche in ihren ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen. Die industrielle Reinigung wird im Wesentlichen von drei Aspekten beeinflusst: Reinigungstechnologie, Reinigungsgeräte und Reinigungsmittel. Zu den Reinigungstechnologien gehören: (1) Chemische Reinigung, wie z. B. Beizen, Alkaliwaschen und Lösungsmittelreinigung. Diese Art der Reinigung erfordert in der Regel den Einsatz von Reinigungsgeräten in Verbindung mit Reinigungsmitteln. In der konventionellen industriellen Reinigung ist diese Art der Reinigung kostengünstig, schnell und einfach und hat lange Zeit eine dominierende Stellung eingenommen; (2) Physikalische Reinigung, wie z. B. Hochdruckwasserstrahlreinigung, Luftturbinenreinigung, Ultraschallreinigung, elektrische Impulsreinigung, Kugelstrahlen, Sandstrahlen, Trockeneisreinigung, mechanisches Abkratzen usw. Diese Art der Reinigung verwendet hauptsächlich Reinigungsgeräte in Kombination mit sauberem Wasser, Feststoffpartikeln usw. Sie hat eine hohe Reinigungseffizienz, aber im Allgemeinen sind die Geräte teuer und die Betriebskosten hoch. (3) Die biologische Reinigung nutzt die katalytische Wirkung von Mikroorganismen und wird häufig in der Textil- und Rohrleitungsreinigung eingesetzt. Aufgrund der spezifischen Anforderungen an die katalytische Aktivität biologischer Enzyme ist ihr Anwendungsgebiet jedoch relativ begrenzt. Es gibt viele Klassifizierungsmethoden für industrielle Reinigungsmittel; die gängigsten sind wasserbasierte, halbwasserbasierte und lösemittelbasierte Reinigungsmittel. Mit dem wachsenden Umweltbewusstsein werden lösemittelbasierte Reinigungsmittel zunehmend ersetzt, und wasserbasierte Reinigungsmittel gewinnen an Bedeutung. Wasserbasierte Reinigungsmittel lassen sich anhand ihres pH-Werts in alkalische, saure und neutrale Reinigungsmittel unterteilen. Die Entwicklung von Reinigungsmitteln zielt auf Umweltschutz, hohe Effizienz, Energieeinsparung und Wirtschaftlichkeit ab. Daraus ergeben sich folgende Anforderungen: Wasserbasierte Reinigungsmittel ersetzen die traditionelle Lösemittelreinigung; Reinigungsmittel sind phosphorfrei, stickstoffarm bis stickstofffrei und frei von Schwermetallen und umweltschädlichen Substanzen; Reinigungsmittel sollten zudem konzentrierter (zur Reduzierung der Transportkosten), funktionalisierter und spezialisierter sein; die Anwendungsbedingungen sollten möglichst einfach sein, vorzugsweise bei Raumtemperatur. Die Produktionskosten der Reinigungsmittel sind niedrig, um die Anschaffungskosten für die Kunden zu senken.


2. Grundsätze der Formulierungsentwicklung für wasserbasierte Reinigungsmittel

Vor der Entwicklung einer Reinigungsmittelformel werden üblicherweise die Verunreinigungen klassifiziert. Gängige Verunreinigungen lassen sich nach Reinigungsmethoden einteilen.

(1) Verunreinigungen, die sich in Säure-, Laugen- oder Enzymlösungen lösen: Diese Verunreinigungen lassen sich leicht entfernen. Für solche Verunreinigungen können wir spezifische Säuren, Laugen oder Enzymlösungen auswählen.
Enzyme, bereiten sie zu Lösungen vor und entfernen die Verunreinigungen direkt.

(2) Wasserlösliche Verunreinigungen: Solche Verunreinigungen, wie zum Beispiel lösliche Salze, Zucker und Stärke, können durch Verfahren wie Einweichen in Wasser, Ultraschallbehandlung und Besprühen gelöst und von der Substratoberfläche entfernt werden.

 

(3) Wasserdispergierbare Verunreinigungen: Verunreinigungen wie Zement, Gips, Kalk und Staub können in Wasser benetzt, dispergiert und suspendiert werden, um sie mit Hilfe der mechanischen Kraft von Reinigungsgeräten, wasserlöslichen Dispergiermitteln, Penetrationsmitteln usw. zu entfernen.

 

(4) Wasserunlöslicher Schmutz: Verunreinigungen wie Öle und Wachse müssen unter bestimmten Bedingungen mithilfe externer Kräfte, Additive und Emulgatoren emulgiert, verseift und dispergiert werden, um sie von der Substratoberfläche zu lösen, eine Dispersion zu bilden und von der Substratoberfläche entfernt zu werden. Der meiste Schmutz liegt jedoch nicht in einheitlicher Form vor, sondern ist vermischt und haftet an der Oberfläche oder tief im Substrat. Unter äußeren Einflüssen kann er gären, sich zersetzen oder schimmeln und so komplexere Verunreinigungen bilden. Unabhängig davon, ob es sich um reaktive Verunreinigungen durch chemische Bindung oder um adhäsive Verunreinigungen durch physikalische Bindung handelt, muss ihre gründliche Reinigung vier Hauptschritte umfassen: Auflösung, Benetzung, Emulgierung und Dispersion sowie Chelatbildung.

Reinigung


Veröffentlichungsdatum: 12. Januar 2026