Klassifizierung der Anwendung von Tensiden in Beschichtungen:
Nach ihren Funktionen lassen sich die in der Beschichtungsindustrie verwendeten Tenside in folgende Kategorien einteilen: Emulgatoren, Pigmentoberflächenbehandlungsmittel, Pigmentbenetzungs- und Dispergiermittel, Entschäumer, Verlaufsmittel, Schimmel- und Bakterizide, Antistatika, Aufheller, Gleitmittel usw.
Anwendung von Tensiden in der Beschichtungsindustrie – Antistatik:
Antistatische Tenside können statische Ladungen über verschiedene Kanäle ableiten oder den Reibungskoeffizienten verringern, um die Entstehung statischer Ladungen zu verhindern. Im Allgemeinen müssen sie folgende Eigenschaften aufweisen:
①Hervorragende antistatische Wirkung
②Lang anhaltende antistatische Wirkung
③Gute Mischbarkeit mit filmbildenden Substanzen
④Keine Auswirkungen auf andere Eigenschaften der Beschichtung, wie z. B. das Ausbleiben einer Vergilbung des Beschichtungsfilms usw.
Das Wirkprinzip von Antistatika beruht darauf, dass sie durch ihre kationische Oberflächenaktivität Feuchtigkeit aus der Luft adsorbieren, sich dabei polarisieren und eine extrem dünne leitfähige Schicht auf der Oberfläche bilden, die einen statischen Ableitkanal darstellt. Ihre Wirkung hängt daher von ihrer eigenen Struktur und der relativen Luftfeuchtigkeit ab.
Anwendung von Tensiden in der Beschichtungsindustrie – Verlaufen: Um die Verlaufseigenschaften von Beschichtungen mithilfe von Verlaufsmitteln zu verbessern, können die folgenden zwei Faktoren berücksichtigt werden:
①Wählen Sie Tenside aus, die die Oberflächenspannung von Beschichtungen/Filmen reduzieren können, um die Verlaufseigenschaften der Beschichtungen deutlich zu verbessern.
②Wählen Sie Lösungsmittel mit langsamer Verdunstungsrate, die die Anwendungsviskosität der Beschichtungen verringern können, um so die Fließfähigkeit der Beschichtungen zu verbessern, die Verlaufszeit zu verlängern und einen endgültigen Verlauf zu erreichen.
Veröffentlichungsdatum: 27. Februar 2026
