Bei der Herstellung von Metallanlagen dienen Schmierstoffe als Schmiermittel, um den Reibungswiderstand von Reibungspartnern zu verringern und deren Verschleiß zu verlangsamen. Sie übernehmen außerdem Funktionen wie Kühlung, Reinigung und Schutz der Reibungspartner vor Verunreinigungen. Die Verwendung von Schmierstoffen kann jedoch Korrosionsflecken sowie braune und weiße Verschmutzungen auf der Produktoberfläche verursachen. Dies mindert nicht nur die optische Qualität des Produkts, sondern erschwert auch die Weiterverarbeitung und kann sogar die Produktleistung beeinträchtigen.
Zur Verbesserung der Produktqualität und zur Beseitigung von Verunreinigungen ist die Untersuchung von Oberflächenentfettungs- und Reinigungsverfahren unerlässlich. Zusammensetzung und Eigenschaften der Schmierstoffe spielen dabei eine entscheidende Rolle. Verschmutzungen auf Metalloberflächen lassen sich anhand der verursachenden Substanzen in drei Kategorien einteilen:
(1)Ölige Verschmutzung – Fette und Fettsäuren;
(2)Wasserlösliche Schadstoffe – organische und anorganische Säuren;
(3) Feste Verunreinigungen – Oxide, Partikel, Staub usw.
Gängige Methoden zur Entfettung und Reinigung von Metalloberflächen sind folgende:
1. Wischmethode: Wird in der Regel manuell durchgeführt und eignet sich für die Reinigung komplexer Teile und die Kleinserienfertigung.
2. Schrubbverfahren: Kann lose anhaftenden Schmutz auf der Oberfläche entfernen, geeignet für die Kleinserienfertigung.
3. Beizverfahren: Es eignet sich zur Entfernung von Oxidschichten, organischen Substanzen, Alkalifilmen und Korrosionsflecken auf Metalloberflächen, hat jedoch eine erosive Wirkung auf die Oberfläche.
4. Reinigungsverfahren mit alkalischer Lösung: Nutzt den Verseifungseffekt der alkalischen Lösung, um verseifbare Verunreinigungen zu entfernen.
5. Reinigungsmethode mit organischen Lösungsmitteln: Nutzt die Löslichkeit organischer Lösungsmittel für Öle und Fette, um Schmutz zu entfernen. Die Reinigungszeit ist kurz und es kommt nicht zu Korrosion an Metallen, allerdings sind die meisten organischen Lösungsmittel giftig.
6. Ultraschallreinigungsverfahren: Die Schallenergie der Ultraschallquelle wird mittels eines Wandlers in mechanische Schwingungen umgewandelt. Die Ultraschallwellen werden durch die Wand des Reinigungsbehälters in die Reinigungsflüssigkeit im Behälter abgestrahlt, sodass die Mikrobläschen in der Flüssigkeit im Behälter unter der Einwirkung der Schallwellen in Schwingung versetzt werden. Dies führt zu Ermüdungsschäden an der Schmutzschicht, wodurch diese abgelöst wird.
7. Emulgierungsreinigungsverfahren, elektrolytisches Reinigungsverfahren usw.

Gängige Anwendungsmethoden von industriellen Reinigungsmitteln zum Umweltschutz
1. Reinigung bei Raumtemperatur oder mit Seifenlauge: Verlängern Sie die Reinigungszeit entsprechend und schütteln Sie den Reinigungsrahmen während der Reinigung leicht, um einen vollständigen Kontakt zwischen Werkstück und Reinigungsflüssigkeit zu gewährleisten. Nach der Reinigung gründlich mit Leitungswasser abspülen und trocknen.
2. Sprühen: Bereiten Sie das Reinigungsmittel entsprechend der gewünschten Konzentration vor und legen Sie anschließend die zu reinigenden Gegenstände in die Sprühmaschine.
3. Heißeinweichen: Erhitzen Sie das vorbereitete, wasserbasierte Reinigungsmittel mit einer bestimmten Konzentration auf 70-80 °C.°C je nach Situation. Nach 5–15 Minuten Reinigung (durch regelmäßiges Schütteln des Werkstücks während der Reinigung lässt sich ein besseres Reinigungsergebnis erzielen) gründlich mit Leitungswasser abspülen und anschließend trocknen.
4. Manuelles Abwischen: Verdünnen Sie die ursprüngliche Lösung im Allgemeinen 10- bis 20-fach (je nach den jeweiligen Bedingungen) und wischen Sie anschließend mit einem in der verdünnten Reinigungslösung getränkten Tuch nach. Es empfiehlt sich, dabei Handschuhe zu tragen. Im Vergleich zur automatischen Reinigung mit einer Reinigungsmaschine benötigt das manuelle Abwischen eine relativ höhere Konzentration des Reinigungsmittels.
5. Ultraschallreinigung: Erhitzen Sie das verdünnte Reinigungsmittel auf 55-65 °C.°Mit einem Ultraschallgerät 3-10 Minuten lang reinigen, anschließend gründlich mit Leitungswasser abspülen und trocknen.
Veröffentlichungsdatum: 06.03.2026